Yoga zur Diabetesprävention hilft, aktiv zu bleiben, den Stoffwechsel zu verbessern und das allgemeine Wohlbefinden zu fördern. Körperliche Aktivität ist eine der effektivsten Methoden zur Diabetesbehandlung, insbesondere wenn sie mit einem guten allgemeinen Gesundheitszustand einhergeht.
Diese Kurse eignen sich für alle, die ihre medikamentöse Therapie durch moderate körperliche Aktivität ergänzen möchten. Das Training kombiniert dynamische Übungen zur Verbesserung der Durchblutung und Muskelfunktion mit statischen Übungen zum Stressabbau. Die Kurse dauern zwischen 15 und 90 Minuten, sodass jeder das passende Tempo und die passende Intensität wählen kann. Im Anschluss fühlen Sie sich leicht und erholt, ohne sich überanstrengt zu fühlen.
Bei Typ-2-Diabetes ist körperliche Aktivität eine der wichtigsten Methoden zur Behandlung der Erkrankung. Bei Typ-1-Diabetes trägt Bewegung zwar zur Erhaltung der körperlichen Fitness bei, ist aber nicht die primäre Therapie.
Vor Beginn des Trainings ist es wichtig, den Blutzuckerspiegel zu überprüfen und folgende Empfehlungen zu befolgen: — Bei einem Wert unter 5 mmol/l sollten Sie einen kleinen Snack zu sich nehmen (z. B. ein Käsesandwich, ein Glas Milch oder ein Stück Obst). — 5–10 mmol/l – Sie können einen leichten Snack essen (einen Apfel, eine halbe Banane, eine Orange). — Bei mehr als 10 mmol/l ist keine Nahrungsaufnahme erforderlich. — Bei einem Blutzuckerspiegel über 13 mmol/l ist körperliche Aktivität kontraindiziert.
Bei manchen Erkrankungen ist beim Sport Vorsicht geboten. Körperliche Betätigung ist in der Akutphase eines Herzinfarkts, bei schwerer Ketoazidose und anderen akuten Komplikationen strengstens kontraindiziert. Einschränkungen können bei diabetischer Retinopathie, Gefäßerkrankungen und schwerer Herz-, Nieren- oder Lungeninsuffizienz gelten. In diesen Fällen ist eine fachärztliche Beratung erforderlich.
Für die meisten Menschen mit Diabetes stellt körperliche Aktivität keine nennenswerten Einschränkungen dar. Selbst leichte Übungen wie sanftes Bücken, Arm- und Beinbewegungen und Spaziergänge sind wohltuend. Wichtig ist, auf die Signale des Körpers zu achten, in einem angenehmen Tempo zu trainieren und Überanstrengung zu vermeiden.